
Schwimmbad-Leckortung
Ein Wasserverlust im Pool kann viele Ursachen haben. Mit moderner Messtechnik orten wir Undichtigkeiten in Folien-, Beton- und GFK-Becken sowie in Rohrleitungen, Düsen und Einbauteilen – präzise und möglichst zerstörungsarm.

Ein Wasserverlust im Pool kann viele Ursachen haben. Mit moderner Messtechnik orten wir Undichtigkeiten in Folien-, Beton- und GFK-Becken sowie in Rohrleitungen, Düsen und Einbauteilen – präzise und möglichst zerstörungsarm.
Ein kleiner Wasserverlust im Sommer ist völlig normal – schließlich verdunstet durch Sonne und Wind täglich Wasser, und auch beim Planschen geht Spritzwasser verloren.
Wenn der Wasserstand jedoch kontinuierlich und spürbar sinkt, liegt meist ein technischer Defekt oder ein Riss vor. Durch unsere jahrelange Erfahrung im Schwimmbadbau kennen wir jede Schwachstelle von Poolanlagen bis ins kleinste Detail. Zudem arbeiten wir eng mit regionalen Schwimmbad-Fachbetrieben zusammen. So unterstützen wir Sie nicht nur bei der Leckortung, sondern auf Wunsch auch bei der Planung der anschließenden Sanierung.
Achten Sie auf folgende Warnsignale, um rechtzeitig zu handeln:
Mehr zu unserer TechnikZur zerstörungsarmen Leckortung kombinieren wir moderne Mess- und Ortungstechnik – von Thermografie über elektroakustisches Verfahren bis hin zu Tracergas-Verfahren. Welche Methode eingesetzt wird, stimmen wir individuell auf die Gegebenheiten vor Ort ab.

Druckluft auf einer Einlaufdüse deckt Schwachstellen auf.

Mittels des Elektroakustischen Verfahrens werden Leckagen hörbar gemacht.

Farbproben werden in den Pool gelassen, um Undichtigkeiten an der Treppe ausfindig zu machen.

Lampen sind übliche Stellen für Undichtigkeiten in der Folie. Auch hier machen Farbproben das Leck sichtbar.

Die Leckortung mittels Vakuumglocke funktioniert auch bei abgelassenem Wasser.

Das Vakuum-Manometer gibt Aufschluss über die Dichtigkeit.

Bypass-Installation an einer Pool-Wärmepumpe.
Die Überprüfung erfolgt systematisch in zwei Schritten: Zunächst wird die Beckenhülle auf Beschädigungen untersucht. Im nächsten Schritt werden die Einbauteile (Skimmer, Scheinwerfer, Düsen) sowie die zugehörigen Rohrleitungen mittels Druckprüfung, Leitungsortung oder Tracer-Gas-Verfahren auf Dichtigkeit geprüft.
Nein, in der Regel nicht. Die verwendeten Messverfahren sind so ausgelegt, dass die Ortung bei gefülltem Becken durchgeführt werden kann. Ein Ablassen des Wassers ist für die Fehlersuche meist nicht notwendig. Falls das Becken für spätere Maßnahmen dennoch entleert ist, kann die Überprüfung alternativ per Thermografie erfolgen.
Ein kleiner Wasserverlust durch Sonne und Wind ist normal. Sobald der Wasserpegel jedoch mehr als 5–10 mm pro Tag absinkt, sollte ein Leck in Betracht gezogen werden.
Bei Becken mit nichtleitenden Hüllen (z. B. Folienbecken) kommt das elektro-akustische Leckageortungsgerät Dölco FD3 zum Einsatz. Damit lassen sich Fehlstellen in der Hülle zerstörungsfrei und zentimetergenau eingrenzen.
Anbauten, Flanschbereiche und Dichtungen an Scheinwerfern oder Einströmdüsen werden mithilfe von Vakuum-Glocken auf Dichtigkeit kontrolliert. Unterdruck macht Undichtigkeiten an den Übergängen direkt sichtbar.
Zur Überprüfung der Verrohrung im Erdreich werden Druckprüfungen der einzelnen Abschnitte durchgeführt. Bei Druckabfall wird der genaue Verlauf der Leitung geortet und das Leck mittels Tracer-Gas-Verfahren punktgenau bestimmt, ohne dass Baggerarbeiten auf Verdacht nötig sind.
Aufgrund unserer Praxiserfahrung im Schwimmbadbau und der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Schwimmbad-Fachbetrieben stimmen wir die Testergebnisse und den Prüfbericht auf Wunsch direkt mit den ausführenden Sanierungsbetrieben ab.